Hallo Welt!

By | 19. Januar 2014
beautiful beach

Die Welt ist zu schön, um sie nicht zu bereisen

Die Standardüberschrift des ersten Beispielbeitrags eines jeden neuinstallierten WordPress-Blogs bliebt hier stehen, weil sie hier passt. Im Prinzip geht es auf diesen Internetseiten darum, Hallo zur Welt zu sagen.

Damit ist gemeint, die Welt zu bereisen und Landschaften wie Kulturen zu erleben, erfahren oder genießen. Egal ob Backpacker, Reiseradler oder gar die Vollzeitversion „digitale Nomaden“ – eines haben alle gemein: das Fernweh, die Sehnsucht nach Erlebnissen anstatt Materiellem, wie auch immer man das Gefühl nennen möchte.

Viele Wege führen nach Rom. Nur wie bestreitet man ihn?

Aber genug der Lyrik. Der Sehnsucht nach der Ferne folgen bald schon stets konkrete Fragen und Themen für den Einzelnen: Wohin reise ich wie und wann? Was gibt es dort zu erleben? Wie schaffe ich mir genug Freizeit? Welches Equipment brauche ich für’s Hiking oder Biking? Meist gehen Fragen stets ins Detail und gefundene Antworten darauf sind Mosaiksteine, die eine für utopisch gehaltene Reise immer realistischer werden lassen.

Dabei ist es egal, was genau man vor hat – ob Pauschalreise, Individualreise – Backpacker – oder andere ganz persönliche Zielsetzungen: Das Reisen ist ein Progress, denn man lernt selbst dazu, was einem liegt oder eher nicht. Sind etwa lange Radreisen doch nicht dein Ding? Schleppst du zu viel Gewicht beim Trekking? Oder genießt du hin und wieder auch mal einen günstig ergatterten Pauschalurlaub – auch wenn man das sich nicht als Backpacker, Nomade oder Abenteurer zugeben traut. Nicht nur die Welt lernt man beim Reisen kennen, auch sich selbst.

Dennoch muss nicht jede Erfahrung selbst erlernt werden. In diesem Blog (und eigentlich überall im Internet) werden konkrete Fragen in Form von Ratgebern, Praxistests oder Reiseberichten beantwortet. Nicht zuletzt solche, die ich mir selbst gestellt habe und noch immer stelle.

Warum das Fahrrad ein perfektes Reisemittel ist

Eins vorneweg: Biken ist nicht jedermanns Sache. Es gibt Menschen, die werden sich nie mit einem Fahrrad anfreunden – egal was für eins. Dann gibt es eingefleischte Subszenen. Mountainbiker und Rennradler sind die größten und eher unter sich. Solche Leute kann und will ich auch nicht bekehren und finden hoffentlich wenigstens die Parts der Reisen und des Trekkings interessant. Allen anderen ohne grundsätzliche Aversion kann und möchte ich die Faszination des Fahrrads und Reiseradelns näherbringen.

Es ist der perfekte Kompromiss daraus, die Welt zu erleben und dennoch immer dort zu sein, wozu man einfach Lust hat. Trekking hat seinen Reiz, doch erstreckt sich die Route nur über wenige Kilometer. Die Landschaft erlebt man zwar intensiver, doch der Landschaft/Zeit-Faktor ist bei einer Radreise höher.

Grenzen existieren nur im Kopf – und nicht auf der Welt

Der Mensch ist ein Mensch, weil er zweifelt. Daher begrenzen Ängste  im Kopf die Wahrnehmung und schränken das ein, was man als realistisch erachtet – so auch Träumen. Doch bevor dieser Absatz nun so wirkt, als wäre er einer unsäglichen Motivationsfibel entnommen, möchte ich konkret werden: NICHTS beschränkt die Wanderlust. Weder Geld noch Familie noch Arbeit:

  • Ist eine Weltreise teuer? Ja, wenn man nichts spart. Nein, wenn man plant! Eine Reise muss nicht teuer sein – egal welche!
  • Reisen mit Partner oder Kindern unmöglich? Warum? Ist es nicht auch eine Bereicherung, miteinander Erlebnisse jenseits des Alltags zu teilen?
  • Und man muss kein digitaler Nomade werden, um oft und/oder lang zu reisen. Natürlich sind stets Kompromisse einzugehen, doch oft muss man nicht gleich die Festanstellung aufgeben: Unbezahlter Urlaub, der vorher mit Ersparnis oder parallelem finanziellen Standbein kompensiert wird, ist nur eine der Möglichkeiten.

Natürlich sind Vorlieben, Ziele und erst recht Werte stets individuell. Doch wird man vom Reisefieber gepackt, wird einem mehr und mehr klar, dass man arbeitet um zu leben – und nicht umgekehrt. So abgedroschen diese Phrase auch ist, hat jeder seinen persönlichen Kompromiss hieraus zu finden. Ein Vollzeitjob muss kein Hamsterrad bedeuten und die Selbstständigkeit ebensowenig die ultimative Freiheit. Manch einer mag sich damit begnügen die einigermaßen erträgliche Arbeit zähneknirschend hinter sich zu bringen, um hinterher in der Freizeit mit Hobbys die Lebensfreude zu finden. Manch anderer aber mag den Anspruch haben, diese schon – zumindest ein Stück weit – MIT der Arbeit zu erlangen. Der besagte persönliche Kompromiss liegt oft irgendwo dazwischen. Sofern du ihn noch nicht gefunden hast, hoffe ich, mit diesem – wenn auch eher praktischem – Blog dazu beizutragen ihn zu finden.

Manuel

 

Bild: Christian Lambert Photography/flickr.com/cc-by-nd

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